Ursula Mattheuer-Neustädt

Kurzbiografie

1926 geboren am 10. Juli in Plauen, Vogtland

1945 Abitur

1946 Staatliche Bauhochschule Weimar Fachrichtung Architektur
Im Oktober Wechsel an die Kunstgewerbeschule Leipzig

1948 Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig

1952 Abschluss des Studiums mit Diplom

2006 Gründung der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung in Leipzig

2021 Am 13. März stirbt Frau Mattheuer-Neustädt in ihrer Wohnung in Leipzig.

Arbeiten von Ursula Mattheuer-Neustädt befinden sich in den Museen von Berlin, Dresden, Halle/Saale, Leipzig, Altenburg, Jena, Frankfurt/Oder, Rostock, Schwerin, Weimar und Rudolstadt, in Privatsammlungen in Deutschland und in öffentlichen wie privaten Sammlungen des In- und Auslandes.

Dame mit Leuchter
1985
Lithografie

Wolfgang Mattheuer
1965
Lithografie

Ausstellungen

seit 1954
Beteiligung an allen Bezirkskunstausstellungen und Sonderausstellungen des Bezirks Leipzig und den Kunstausstellungen der DDR in Dresden.

seit 1955
Beteiligung an vielen wichtigen Ausstellungen in der DDR, der BRD und im Ausland.

1959
Erste Einzelausstellung in der Kunsthandlung Engewald Leipzig.

1963
Erste Museumsausstellung im Staatlichen Lindenau Museum Altenburg gemeinsam mit Wolfgang Mattheuer.

1976
Gemeinsamen Ausstellung mit Wolfgang Mattheuer in der Galerie „J. C. Orozco“ in Mexiko-City.

1977
Ausstellungen in dem Museum der bildenden Künste und im Staatlichen Museum Schwerin: „Retrospektive: Zeichnungen, Druckgrafik, Gobelins“.

1986/87
Ausstellung in der Kunstgalerie Gera: „Retrospektive der Zeichnungen“.

1996
Anlässlich des 70. Geburtstages Ausstellung in der Galerie Schwind, Frankfurt/Main.

2000
Ausstellung in der Galerie Krochhaus, Universität Leipzig.

2004
Ausstellung in der Galerie Bösenberg.

2006
Anlässlich des 80. Geburtstages Ausstellungen in der Galerie Malzhaus, Plauen: „Rückblick“, in der Galerie Schwind: „Zeichnung und Druckgrafik“ und in der Kunsthalle Vogtland e. V., Reichenbach: „Rückblick II“.

2007
Ausstellung im Kunsthaus Apolda Avantgarde e. V.: „Ursula Mattheuer-Neustädt – Wolfgang Mattheuer. Malerei, Zeichnung, Grafik, Plastik“ (mit W. Mattheuer).

2010
Ausstellung im Kunstverein Wiligrat e. V. (mit W. Mattheuer), Schloss Wiligrad.

2011
Ausstellung in der Galerie Schwind, Leipzig: „Rückblicke. Anlässlich des 85. Geburtstags“.

2016
Ausstellungen im Museum Burg Mylau: „Blick in die Heimat. Zeichnungen“ sowie in den Räumen der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung, Leipzig: „Einblicke“.

2019/20
Ausstellung in der Rathaus-Galerie, Grimma: „Zeichnungen & Illustrationen“.

Stillleben unterwegs
1979
Mischtechnik

Portrait Ingeborg Bachmann
1978
Bleistift

Preise

1958
Preis des Ministeriums für Kultur für Jugendbuchillustrationen.

1961, 1965, 1973
Auszeichnung „Schönste Bücher der DDR“.

1965
Verleihung von zwei Silbermedaillen der Internationalen Buchkunstausstellung in Leipzig (IBA) für die Lithographien zu „Mutter Courage“ von Brecht und für die Beteiligung am Shakespeare-Wettbewerb.

1972
Verleihung des Kunstpreises der Stadt Leipzig.

Peter Hacks: Amphitryon
Buchillustration Cover

Stephane Mallarme: L’apres midi d’un Faune
Buchillustration Cover

Biografie

1926
wird Ursula Neustädt am 10. Juli in Plauen (Vogtland) geboren.

1933–44
Schulbesuch ebenda mit kriegsbedingter Unterbrechung 1944.

1945
Nach Kriegsende zunächst Aufräumungsarbeiten in Plauen sowie Tätigkeit als Apothekenhelferin und Schulabschluss (Abitur). 

1946
Immatrikulation an der Staatlichen Bauhochschule Weimar in der Fachrichtung Architektur bei Professor Henselmann. Im Oktober Wechsel an die Kunstgewerbeschule Leipzig. Begegnung mit Wolfgang.

1948
Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei den Professoren Egon Pruggmayer, Elisabeth Voigt, Max Schwimmer und Walter Arnold.

seit 1949
mehrere Studienreisen in die BRD.

1950–52
Gasthörer an der Universität Leipzig bei den Professoren Hans Mayer, Ernst Bloch, Johannes Jahn.

1952
Abschluss des Studiums mit Diplom. Mitglied des VBK Deutschlands (später Verband Bildender Künstler der DDR). Seitdem freischaffend in Leipzig tätig. Im gleichen Jahr Heirat mit Wolfgang Mattheuer.

1960–64
Lehrtätigkeit an der Abendakademie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

1969
Kostümgestaltung zu Friedo Solters Inszenierung „Nachbar des Herrn Pansa“ von Günther Rücker am Deutschen Theater Ost-Berlin.

1976
Reisen mit Wolfgang Mattheuer in die USA sowie nach Mexiko zu einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie „J. C. Orozco“ in Mexiko-City. Studienreisen nach Amsterdam und Hamburg.

1970–79
Arbeit an 14 Dichterporträts – u. a. zu Friedrich Hölderlin, Heinrich von Kleist und Christian Morgenstern –, die innerhalb ihres Schaffens von herausragender Bedeutung sind. Zu den Porträts entstehen zahlreiche Gedichte und Essays.

1989
Aktive Beteiligung an den Montagsdemonstrationen in Leipzig sowie zahlreiche Presseveröffentlichungen.

2006
Gründung der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung in Leipzig.

2021
Am 13. März stirbt Frau Mattheuer-Neustädt in ihrer Wohnung in Leipzig.

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